Beschreibung
Amazonius burgessi - eine kurze Einführung und Merkmale
Amazonius burgessi ist ein äußerst interessanter Baumvogel, der die Aufmerksamkeit der Züchter durch seine Wendigkeit und sein schönes Aussehen auf sich zieht. Diese Spinnentiere zeichnen sich vor allem durch ihren schlanken Körperbau und das Fehlen von Schuppenhaaren am Bauch aus. Dies ist darauf zurückzuführen, dass ihre wichtigste und erste Verteidigungslinie die Flucht ist. Allerdings ist diese Spinne unglaublich schnell und kann sehr gut springen. Daher ist diese Art eher für fortgeschrittene Personen zu empfehlen, die bereits mit schnelleren Spinnentieren zu tun hatten. Mit Vorsicht und gesundem Menschenverstand wird aber auch ein gewissenhafter Anfängerzüchter mit ihr fertig.
Wo kommt Amazonius burgessi in freier Wildbahn vor?
Diese faszinierende Art ist in den feuchten Regionen Südamerikas beheimatet, hauptsächlich in den Regenwäldern von Kolumbien, Venezuela und Peru. In ihrem natürlichen Lebensraum führt sie eine ausgesprochen baumbewohnende Lebensweise. Man findet sie meist hoch oben in Rindenspalten, Höhlen und zwischen den dichten Blättern von Epiphyten. Folglich baut er dort kunstvolle, asymmetrische Nester mit Schwimmhäuten, in denen er den größten Teil des Tages verbringt und hauptsächlich im Schutz der Dunkelheit jagt.
Welche Terrarienbedingungen benötigt Amazonius burgessi?
Terrarium und Einrichtung
Als baumbewohnende Art benötigt diese Spinne ein Becken mit vertikaler Ausrichtung. Aus diesem Grund sollte das Zielterrarium für die ausgewachsene Vogelspinne etwa 20x20x30 cm oder 20x20x40 cm groß sein. Darüber hinaus sind vertikale Verstecke ein wichtiger Bestandteil der Einrichtung - vertikal oder diagonal angeordnete Korkröhren eignen sich perfekt für diese Aufgabe. Zusätzlich sollte eine dünne Schicht Substrat (3-4 cm ist ausreichend), wie z. B. Kokostorf, auf dem Boden verteilt werden. Es ist auch eine gute Idee, natürliche Dekorationselemente, wie künstliche oder lebende Pflanzen, hinzuzufügen. Dies bietet der Spinne zusätzliche Verankerungspunkte für den Bau ihres Spinnennests.
Temperatur und Feuchtigkeit
Spinnen aus dieser Region sind wärme- und feuchtigkeitsbedürftig. Daher sollte die optimale Tagestemperatur zwischen 25 und 28 °C liegen, während sie nachts leicht auf 22-23 °C sinken kann. Ebenso wichtig ist, dass die Luftfeuchtigkeit bei 70-80 % gehalten wird. Daher ist ein regelmäßiges Besprühen der Wände und des Substrats unerlässlich. Es sollte jedoch bedacht werden, dass baumbewohnende Arten sehr erstickungsanfällig sind, weshalb das Terrarium über eine ausgezeichnete Querlüftung verfügen muss.
Größe und Fütterung der angebotenen Jungtiere
Es ist wichtig zu wissen, dass Amazonius burgessi relativ schnell wächst und bereitwillig Nahrung annimmt. Wir bieten derzeit gesunde junge Exemplare im Stadium L3 und L4 an. Für diese Jungtiere ist das Zielterrarium noch viel zu groß. Das bedeutet, dass wir sie in diesem Stadium in kleinen Aufzuchtbehältern (z. B. Wäscheklammern oder Sickerboxen) halten, was ihnen die Nahrungssuche erleichtert und uns erlaubt, ihr Wachstum zu kontrollieren.
Bei der Fütterung füttern wir die Kleinen mit einer passenden Insektengröße. Das ideale Futter für L3-L4-Spinnen ist zum Beispiel eine kleine Brut türkischer Nymphensittiche, argentinischer Nymphensittiche oder kleiner Grillen, die wir 1-2 Mal pro Woche füttern. Ausgewachsene Tiere hingegen kommen problemlos mit ausgewachsenen Grillen, mittelgroßen Heuschrecken oder Schaben zurecht.
Sexueller Dimorphismus
Die Unterschiede zwischen den Geschlechtern werden erst mit der Geschlechtsreife voll deutlich. Zunächst einmal sind die Weibchen viel massiger, haben einen stämmigen Körperbau und leben viel länger (bis zu 10-12 Jahre). Die Männchen hingegen sind viel schlanker, haben längere Beine und leben in der Regel nur wenige Monate nach ihrer letzten Mauser. Interessanterweise haben die erwachsenen Männchen dieser Art im Gegensatz zu vielen anderen Vogelwürmern keine Haken an den Schienbeinen des ersten Beinpaares (sie entwickeln nur Kopulationsorgane - Bulbus).
Kurz gefasst
Lebensweise: baumbewohnend
Stärke des Giftes: Schwach/mittel
Brennende Haare: Keine
Zielgröße des Terrariums: 20x20x30 cm
Temperatur: 25-28°C
Luftfeuchtigkeit: 70-80%
Schwierigkeitsgrad: Mittel (aufgrund der hohen Geschwindigkeit)
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