Aussehen und Merkmale: Lasiodora klugi, auch bekannt als Vogelspinne, ist ein wahrer Riese unter den Spinnentieren. Sie stammt aus den trockenen Regionen im Osten Brasiliens (Bahia), was sie zu einer Art macht, die relativ widerstandsfähig gegenüber kleinen Zuchtfehlern ist. Sie gehört zu den beliebtesten Arten bei Menschen, die in ihrer Sammlung eine Spinne haben möchten, die in kurzer Zeit monumentale Ausmaße erreicht. Der Name „Rothaarige Vogelspinne“ (engl. Bahia Scarlet) leitet sich direkt von den charakteristischen, langen und leuchtend roten Härchen ab, die den Hinterleib der erwachsenen Tiere dicht bedecken.
Verhalten und Gift Die Rothaarige Vogelspinne ist bekannt für ihren außergewöhnlich großen Appetit. Es handelt sich um eine sehr aktive Spinne, die nicht den ganzen Tag im Versteck verbringt, sondern sich oft an der Oberfläche präsentiert. Obwohl sie nicht als aggressive Art gilt, kann sie jähzornig und defensiv reagieren. In Stresssituationen wählt sie meist die Abstreifung der Brennhaare vom Hinterleib, was zu Reizungen der Haut und der Atemwege führen kann. Ihr Gift ist schwach und stellt für einen gesunden Menschen keine Gefahr dar.
Haltungsbedingungen: Aufgrund seiner endgültigen Größe benötigt ein ausgewachsenes Tier ein geräumiges Bodenterrarium. Als Substrat eignet sich am besten Kokosfaser oder eine Mischung aus Torf und Sand, die eine angemessene Feuchtigkeit aufrechterhält. Die optimale Tagestemperatur sollte zwischen 25 und 28 °C liegen, mit einem leichten Rückgang in der Nacht. Die Luftfeuchtigkeit sollte bei ca. 75 % gehalten werden. Es empfiehlt sich, der Spinne ein stabiles Versteck zur Verfügung zu stellen, z. B. aus einem Stück Eichenrinde.