Chilobrachys fimbriatus

Indische Violette Vogelspinne

5 aktive Angebote · Spinnen

Über die Art

Die Indische Violette Vogelspinne (Chilobrachys fimbriatus) ist eine röhrenbauende Vogelspinne der Alten Welt aus Indien. Der World Spider Catalog akzeptiert die 1899 von Pocock beschriebene Art und nennt als Verbreitung Indien; das jüngere Synonym Ischnocolus decoratus ist keine eigene Handelsart. Adulte Weibchen erreichen in der Regel etwa 5–6 cm Körperlänge und etwa 13–15 cm Beinspannweite. Violettbraune Behaarung, besonders nach der Häutung, ändert nichts daran, dass es eine schnelle, grabende Art ohne Brennhaare ist und keine Anfängerart.

Herkunft und Verbreitung

Indien — Westghats

EndemischEingeschränktes Areal

Die Art ist endemisch; das Areal ist auf Westghats innerhalb von Indien beschränkt.

Ungefähre Lage des VorkommensLage / Kontext

Aktuelle Angebote

Haltung kurz gefasst

  • Größe

    Weibchen ca. 5–6 cm Körperlänge; Beinspannweite ca. 13–15 cm

  • Terrarientyp

    Niedrig, sicher geschlossen, mit tiefem Bodengrund für die Röhre

  • Bodengrund

    Dicke, formstabile Schicht; untere Lagen dürfen feuchter bleiben

  • Einrichtung

    Starttunnel oder Kork und ständiger Zugang zu frischem Wasser

  • Bedingungen

    Mäßige Feuchte mit Gradient und sehr gute Belüftung

  • Merkmale

    Schnelle, röhrenbauende Altweltart; nur für erfahrene Halter

Haltung und Verhalten

Chilobrachys fimbriatus gräbt Wohnröhren und verspinnt den Eingang oft dicht. Das Terrarium sollte zuerst tief und sicher sein, nicht hoch. Schräg gelegter Kork oder ein Starttunnel hilft, die Spinne baut das Versteck aber meist selbst um. Die Röhre ohne triftigen Grund nicht aufgraben.

Untere Bodenschichten dürfen feuchter bleiben; Oberfläche und Röhreneingang sollen abtrocknen können. Stehendes Wasser in einem flachen Napf und punktuelles Anfeuchten einer Seite sind sicherer als häufiges Besprühen des ganzen Beckens. Eine einzelne Temperatur- oder Feuchtezahl ist kein universeller Standard.

Tiere kommen schnell hervor und können bei Überraschung beißen. Sie haben keine Brennhaare; die Abwehr beruht auf Schnelligkeit und Biss. Pflege mit gesichertem Umfeld planen. Das ist keine Art zum Halten in der Hand und keine Art für Anfänger.

Gut zu wissen

Chilobrachys fimbriatus besitzt keine Brennhaare. Das Gift altweltlicher Chilobrachys kann medizinisch bedeutsam sein; ein Biss ist ernst zu nehmen, und diese Seite ist keine medizinische Beratung. Die Art steht nicht auf den CITES-Anhängen. Pflichten können von Land und Transaktionsart abhängen; das ist keine Rechtsberatung. Es sollten legal nachgezüchtete Tiere verlangt werden.

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