Hysterocrates gigas

4 aktive Angebote · Spinnen

Über die Art

Hysterocrates gigas ist eine röhrenbauende Vogelspinne der Alten Welt der Gattung Hysterocrates (Pocock, 1897). Der World Spider Catalog nennt als Verbreitung Kamerun. Sie gehört zu den Eumenophorinae, nicht zu den baumbewohnenden Stromatopelminae. Adulte Weibchen sind massig: Körperlänge oft etwa 7–8 cm, Beinspannweite etwa 16–20 cm. Rotbraune Färbung macht sie nicht zum ruhigen bodenlebenden Brachypelma. Die Art gräbt tiefe Röhren in feuchterem Waldboden, verspinnt den Eingang und bewegt sich schnell. Hobbyerzählungen über Schwimmen oder Tauchen sind hier keine Haltungsgrundlage. Das ist keine Anfängerart.

Herkunft und Verbreitung

Kamerun

Endemisch

Die Art ist endemisch in Kamerun.

VorkommenLage / Kontext

Aktuelle Angebote

Haltung kurz gefasst

  • Größe

    Weibchen oft ca. 7–8 cm Körperlänge; Beinspannweite ca. 16–20 cm

  • Terrarientyp

    Niedrig, sicher, mit sehr tiefem Bodengrund für die Röhre

  • Bodengrund

    Dicke, formstabile Schicht; untere Lagen feuchter, nicht überflutet

  • Einrichtung

    Starttunnel oder Kork und ständiger Zugang zu frischem Wasser

  • Bedingungen

    Feuchterer Gradient bei guter Belüftung, ohne stehendes Wasser am Boden

  • Merkmale

    Große, schnelle, röhrenbauende Altweltart; nur für Erfahrene

Haltung und Verhalten

Hysterocrates gigas baut tiefe Röhren und verspinnt den Eingang oft dicht. Das Terrarium soll zuerst tief und sicher sein, nicht hoch. Schräg gelegter Kork oder ein Starttunnel hilft, die Spinne baut das Versteck aber meist um. Die Röhre ohne klaren Grund nicht aufgraben und Tiefe nicht durch eine breite, flache Wanne ersetzen.

Untere Lagen dürfen feuchter bleiben, wie im geschützten Mikroklima einer Waldröhre, der Boden darf aber nicht im Wasser stehen. Oberfläche und Röhreneingang sollen abtrocknen können. Ständiges Wasser im flachen Napf und punktuelles Anfeuchten einer Seite sind sicherer als das Fluten. Haltung nicht auf ungesicherte Schwimmgeschichten stützen.

Tiere verbringen viel Zeit in der Röhre und kommen bei Vibration schnell hervor. Sie haben keine Brennhaare; die Abwehr beruht auf Schnelligkeit und Biss. Pflege mit gesichertem Umfeld planen. Größe und Masse machen die Art nicht handzahm.

Gut zu wissen

Hysterocrates gigas besitzt keine Brennhaare. Das Gift afrikanischer Eumenophorinae kann medizinisch bedeutsam sein; ein Biss ist ernst zu nehmen, und diese Seite ist keine medizinische Beratung. Die Art steht nicht auf den CITES-Anhängen. Pflichten können von Land und Transaktion abhängen; das ist keine Rechtsberatung. Es sollten legal nachgezüchtete Tiere verlangt werden.

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