Kochiana brunnipes
4 aktive Angebote · Spinnen
Kategorie
Spinnen
Herkunft
Brasilien — Nordöstlicher Atlantischer Regenwald (Paraíba / Alagoas)
Lebensweise
Bodenbewohnend
Schwierigkeit
Anfänger
Giftstärke
Schwach
Über die Art
Kochiana brunnipes ist eine kleine bodenlebende neuweltliche Vogelspinne, die Typusart von Kochiana. Der World Spider Catalog akzeptiert das Taxon (C. L. Koch, 1841) und nennt Brasilien als Verbreitung. Fukushima, Nagahama und Bertani (2008) stellten sie von Avicularia um und banden sie an Fragmente des nordöstlichen Atlantischen Regenwaldes in Paraíba und Alagoas — das ist keine Art „ganz Brasiliens“. 2024 wurde die eigene Art Kochiana fukushimae beschrieben; beide nicht vermischen. Adulte Weibchen sind deutlich kleiner als Lasiodora: Körperlänge meist etwa 3–4,5 cm, Beinspannweite etwa 8–11 cm. Brennhaare und geringe Größe machen sie nicht zur generischen ersten Vogelspinne.
Herkunft und Verbreitung
Brasilien — Nordöstlicher Atlantischer Regenwald (Paraíba / Alagoas)
Die Art ist endemisch; das Areal ist auf Nordöstlicher Atlantischer Regenwald (Paraíba / Alagoas) innerhalb von Brasilien beschränkt.
Aktuelle Angebote
VERIFIZIERTKochian-Vogelspinne (Brunnipes l3)
20.00 PLN
Verfügbar: 30 Stk.UnbestimmtL3Rebel Paradise
VERIFIZIERTKochiana-Vogelspinne (brunnipes), Weibchen, 2,5 DC
80.00 PLN
Verfügbar: 3 Stk.WeiblichRebel Paradise
VERIFIZIERTKochiana brunnipes Weiblich SubAdult
100.00 PLN
Verfügbar: 5 Stk.Weiblichspidersworld.eu
VERIFIZIERTKochiana brunnipes L6
30.00 PLN
Verfügbar: 2 Stk.UnbestimmtL6reptilesbrothers.pl
Haltung kurz gefasst
Größe
Weibchen meist ca. 3–4,5 cm Körperlänge; Beinspannweite ca. 8–11 cm
Terrarientyp
Niedrig und dicht, mit tiefem Bodengrund für die Röhre
Bodengrund
Stabile Schicht zum Graben; Oberfläche darf abtrocknen
Einrichtung
Kork oder Startversteck und ständiges Frischwasser
Bedingungen
Mäßig; untere Lagen feuchter, gute Belüftung
Merkmale
Kleine, grabende Atlantikwald-Theraphosinae; nicht „ganz Brasilien“
Haltung und Verhalten
Kochiana brunnipes gräbt und nutzt Bodenverstecke. Das Terrarium soll zuerst niedrig, tief und sicher sein. Schräg gelegter Kork hilft beim Röhrenstart. Das Versteck ohne Grund nicht aufgraben. Höhe ersetzt keine Grabschicht und erhöht die Sturzgefahr.
Atlantikwaldfragmente in Paraíba und Alagoas bedeuten kein ständiges Moor im Becken. Oberfläche darf abtrocknen, untere Lagen feuchter bleiben. Ständiges Wasser im flachen Napf zählt mehr als häufiges Sprühen der Einrichtung. Eine Feuchtezahl beschreibt die Art nicht.
Tiere können schneller sein als große, langsame Lasiodora und Brennhaare treten. Die Art nicht allein nach dem Handelslabel „dwarf pinkleg“ bestimmen und nicht mit Kochiana fukushimae verwechseln. Kleine Größe macht sie nicht zum ruhigen Ersatz mexikanischer Rotknie.
Gut zu wissen
Kochiana brunnipes besitzt Brennhaare wie viele Theraphosinae; Kontakt kann Haut, Augen und Schleimhäute reizen. Die Art steht nicht auf den CITES-Anhängen. Pflichten können von Land und Transaktion abhängen; das ist keine Rechtsberatung. Es sollten legal nachgezüchtete Tiere verlangt werden.