Bombina orientalis
Chinesische Rotbauchunke
1 aktives Angebot · Amphibien · amphibians
Kategorie
Amphibien
Herkunft
China, Südkorea und Nordkorea
Über die Art
Die Chinesische Rotbauchunke (Bombina orientalis) ist ein halb-aquatischer Frosch der Bombinatoridae. Das Heimatareal umfasst Ost- und Nordostchina sowie die Koreanische Halbinsel. Im russischen Fernen Osten kommt die Art nur lokal vor — das ist kein Grund, ganz Russland zu färben. Im Gelände lebt sie an flachem Wasser, Gräben und Waldrändern. Adulte erreichen gewöhnlich etwa 4–5 cm. Die Haut sondert reizende Abwehrstoffe ab: nach Kontakt Hände waschen, Aquarienwasser nicht an Mund oder Augen.
Herkunft und Verbreitung
China, Südkorea und Nordkorea
Die Art kommt natürlich in China, Südkorea und Nordkorea vor.
Aktuelle Angebote
Haltung kurz gefasst
Größe
Adulte gewöhnlich ca. 4–5 cm Körperlänge
Terrarientyp
Halb-aquatisch: flaches Wasser plus festes Land
Temperatur
Tagsüber meist ca. 20–25°C; im Winter Absenkung, nicht dauerhaft 28°C
Luftfeuchtigkeit
Hoch am Wasser; das Land darf nicht faulen
Einrichtung
Flaches Becken, Inseln, Verstecke, schwaches Licht, sauberes Wasser
Merkmale
Tagaktiv und halb-aquatisch; leuchtender Bauch, Abwehrsekrete
Haltung und Verhalten
Bombina orientalis braucht Wasser und Land. Ein übliches Minimum für eine kleine Gruppe ist etwa 60×30×30 cm mit Becken auf 1/2–2/3 der Fläche und festen Inseln. Das Wasser bleibt flach, entchlort und regelmäßig gewechselt. Ein sanfter Schwammfilter ist besser als starke Strömung. Land sind Kork, Stein und Moose.
Futter sind kleine Wirbellose: Grillen, Enchyträen, Zuckmückenlarven, kleine Schaben. Jungtiere fressen täglich; Adulte meist alle 1–2 Tage. Insekten werden mit Calcium und periodischem Multivitamin bestäubt. Die Art verträgt gemäßigte Kühle besser als Dauerhitze. Eine saisonale Absenkung ersetzt sauberes Wasser nicht.
Die Unke ist tagaktiv und in der Gruppe meist verträglich, Männchen können in der Saison drängeln. Der leuchtende Bauch ist Warnung, keine Einladung zum Anfassen. Sekrete reizen Schleimhäute; nicht mit Fischen oder empfindlichen Kaulquappen anderer Frösche in einem Wasser halten.
Gut zu wissen
Bombina orientalis steht derzeit nicht in den CITES-Anhängen. Nationale Haltungs- und Handelsregeln gelten trotzdem. Die Art ist nicht giftzähnig; Risiken sind Hautsekrete und schlechtes Wasser. Die Karte zeigt China und die Koreanische Halbinsel, nicht ganz Russland.