Furcifer pardalis
Pantherchamäleon
1 aktives Angebot · Reptilien · Echsen
Kategorie
Reptilien
Herkunft
Madagaskar — Nordostmadagaskar
Lebensweise
Bodenbewohnend
Schwierigkeit
Anfänger
Über die Art
Das Pantherchamäleon (Furcifer pardalis) ist ein baumbewohnendes Chamäleon aus Nordostmadagaskar. Das natürliche Areal sind feuchte und saisonal feuchte Wälder und Gebüsche an der Ost- und Nordküste der Insel, mit lokalen Farbformen (Localities). Eingeschleppte Bestände, etwa auf Réunion, gehören nicht zum Heimatareal und werden nicht als solches kartiert. Männchen sind deutlich größer und kontrastreicher als Weibchen; adulte Männchen überschreiten oft 40–50 cm Gesamtlänge. Die Art ist territorial und nicht gruppenfähig.
Herkunft und Verbreitung
Madagaskar — Nordostmadagaskar
Die Art ist endemisch; das Areal ist auf Nordostmadagaskar innerhalb von Madagaskar beschränkt.
Aktuelle Angebote
Haltung kurz gefasst
Größe
Männchen oft 40–50+ cm; Weibchen deutlich kleiner
Terrarientyp
Hoch, mit Gaze oder sehr guter Lüftung, dichte Kletterstruktur
Temperatur
Sonnenplatz ca. 30–32°C; Hintergrund ca. 24–28°C; nächtlicher Abfall
Luftfeuchtigkeit
Morgens und abends hoch (Nebel); dazwischen trockener
Einrichtung
Äste unterschiedlicher Stärke, Pflanzen, UVB, Wasser als Tropfen
Merkmale
Territorial und baumbewohnend; empfindlich gegen stickige Luft und Dauerstress
Haltung und Verhalten
Furcifer pardalis braucht vertikales Volumen und Luftbewegung. Geschlossene Glaskuben ohne Gaze überhitzen schnell. Ein adultes Männchen braucht typischerweise etwa 90×45×90 cm oder mehr, mit gemischten Sitzästen und Deckung. UVB ist Pflicht. Getrunken wird vor allem von Blatttropfen; morgendliches und abendliches Nebeln ersetzt die Trinkschale, die meist ignoriert wird.
Futter sind passend große Insekten in Rotation, mit Calcium und Vitaminen. Zuchtweibchen brauchen mehr Calcium. Nur Heimchen ist schlechte Praxis. Temperatur braucht einen Gradienten: Sonnenplatz, Hintergrund und kühlere Schattenäste. Gleichmäßige 32°C im ganzen Becken sind ein Fehler.
Männchen verteidigen Reviere und dulden sich nicht. Ein Weibchen ist keine Dekoration neben dem Männchen. Farbe zeigt Stimmung; Nachdunkeln und Maulsperren sind Warnungen. Handhabung kurz halten. Nach Kontakt Hände waschen.
Gut zu wissen
Die Gattung Furcifer einschließlich F. pardalis steht in CITES Anhang II. Legale Herkunft und Papiere zählen beim Kauf. Die Art ist ungiftig, aber empfindlich: stickige Luft, fehlendes UVB und Dauerstress verkürzen das Leben schneller als eine einzelne ausgelassene Fütterung. Einschleppungen außerhalb Madagaskars ändern das Heimatareal nicht.
