Brachypelma emilia

Mexikanische Rotbein-Vogelspinne

3 aktive Angebote · Spinnen

Über die Art

Die Mexikanische Rotbein-Vogelspinne (Brachypelma emilia) ist eine bodenlebende neuweltliche Vogelspinne und Typusart der Gattung Brachypelma. Der World Spider Catalog akzeptiert den Namen (White, 1856) und nennt als Verbreitung Mexiko; die Literatur verbindet sie mit den pazifischen Vorbergen der Sierra Madre Occidental, besonders Sinaloa, Nayarit und West-Durango, nicht mit dem küstenahen Rotknie-Komplex. Adulte Weibchen erreichen meist etwa 5–6 cm Körperlänge und etwa 14–16 cm Beinspannweite. Ein heller Carapax mit dunklem Dreieck und orange-roten Schenkeln markieren ein „Rotbein“, nicht die Gelenkringe von Brachypelma hamorii und nicht die Flammenpatellae von Brachypelma auratum. Langsames Wachstum macht nicht jedes Tier zum ruhigen Starter.

Herkunft und Verbreitung

Mexiko (Sinaloa, Nayarit und Durango)

Endemisch

Die Art ist endemisch in Sinaloa, Nayarit und Durango (Mexiko).

VorkommenLage / Kontext

Aktuelle Angebote

Haltung kurz gefasst

  • Größe

    Weibchen ca. 5–6 cm Körperlänge; Beinspannweite ca. 14–16 cm

  • Terrarientyp

    Horizontal, für eine bodenlebende Art mit Grabmöglichkeit

  • Bodengrund

    Stabile, dickere Schicht; Oberfläche eher trocken

  • Einrichtung

    Versteck und ständiger Zugang zu frischem Wasser

  • Bedingungen

    Eher trocken bis mäßig; gute Belüftung, ohne dauernd nassen Boden

  • Merkmale

    Langsameres Wachstum, langlebige Weibchen, Brennhaare; Beobachtungsart

Haltung und Verhalten

Brachypelma emilia ist eine bodenlebende Art trockenerer pazifischer Tiefebenen Mexikos. Die Bodenfläche zählt mehr als die Höhe. Stabile Bodenschicht zum Vertiefen des Verstecks, fertiges Versteck und ständiges Wasser. Ein zu hohes Becken erhöht Sturzrisiko — anders als bei baumbewohnenden Avicularia.

Die meiste Oberfläche darf eher trocken bleiben, wie in saisonal trockenen Wäldern Sinaloas und Nayarits. Ein kleiner Teil unterer Lagen darf etwas feuchter sein, dauernd nass und stickig ist ungeeignet. Ein Gradient mit klarer Belüftung ist besser als eine starre Prozentzahl.

Das Wachstum ist vergleichsweise langsam, adulte Weibchen können viele Jahre leben; Haltung braucht Geduld. Tiere sprinten oft weniger als Heteroscodra, Brennhaare und individuelle Nervosität bleiben. Emilia nicht als Kopie von hamorii, auratum, klaasi oder boehmei behandeln: Carapaxmaske und rote Schenkel sind arttypisch. Am besten als Beobachtungstier.

Gut zu wissen

Brachypelma emilia besitzt Brennhaare, die sie bei Beunruhigung einsetzen kann; Kontakt reizt Haut, Augen und Schleimhäute. Die ganze Gattung Brachypelma, einschließlich dieser Art, steht auf CITES-Anhang II; grenzüberschreitender Handel kann Dokumente erfordern, und Pflichten — auch nationale — unterscheiden sich nach Rechtsordnung und Transaktionsart. Das ist keine Rechtsberatung und bedeutet nicht, dass jede Haltung dieselbe Registrierung verlangt. Bevorzugt legal nachgezüchtete, dokumentierte Tiere.

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