Eublepharis macularius

Leopardgecko

1 aktives Angebot · Reptilien · Echsen

Über die Art

Der Leopardgecko (Eublepharis macularius) ist ein bodenlebender Lidgecko aus trockenen und halbtrockenen Gebieten Afghanistans, Pakistans, Nordwestindiens und Nepals. Er ist kein unbestimmter „asiatischer Gecko“ und keine Art des Nahen Ostens; das belegte Heimatareal ist dieser südwestlich-zentralasiatische und angrenzende subkontinentale Gürtel. In der Terraristik ist er eines der häufigsten Reptilien; Farbmorphen ändern die Ansprüche der Art nicht. Adulte erreichen gewöhnlich etwa 18–25 cm Gesamtlänge und können bei guter Pflege deutlich über 10–15 Jahre alt werden.

Herkunft und Verbreitung

Afghanistan, Pakistan, Indien und Nepal

Die Art kommt natürlich in Afghanistan, Pakistan, Indien und Nepal vor.

VorkommenLage / Kontext

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Haltung kurz gefasst

  • Größe

    Adulte gewöhnlich ca. 18–25 cm; der Schwanz speichert Fett

  • Terrarientyp

    Bodenständig, horizontal, trocken/halbtrocken, mit Verstecken plus Feuchtversteck

  • Temperatur

    Warmseite ca. 30–32°C; Kaltseite ca. 24–26°C; leichter nächtlicher Abfall

  • Luftfeuchtigkeit

    Insgesamt niedrig bis mäßig; Feuchtversteck für die Häutung

  • Einrichtung

    Zwei trockene Verstecke, ein feuchtes, flache Wasserschale, raue Flächen

  • Merkmale

    Nachtaktiv und bodenlebend, meist ruhig; der Schwanz kann abgeworfen werden

Haltung und Verhalten

Der Leopardgecko braucht kein Regenwaldterrarium. Das Becken ist trocken, mit Temperaturgradient und festem Boden. Ein übliches Minimum für ein adultes Tier ist etwa 60×40 cm Grundfläche, besser mehr. Lockersand, der mit der Beute geschluckt wird, ist ein typischer Fehler — häufiger sind Erdmischungen, Schiefer, Matten oder Papier. Verstecke gehören auf beide Seiten des Gradienten, dazu ein separates Feuchtversteck zur Häutung.

Futter sind vor allem Insekten: Heimchen, Schaben, Larven, immer mit Calcium und periodischen Vitaminen. Jungtiere fressen häufiger; Adulte meist mehrmals wöchentlich. Fertigfutter ersetzt bei dieser Art keine Insekten. Wasser in einer flachen Schale. Männchen nicht gemeinsam halten. Ein Paar ist eine Zuchtentscheidung, keine Dekoration.

Die Art ist nachtaktiv und bodenlebend: tagsüber im Versteck, abends auf Jagd. Ein gut gehaltenes Tier ist meist handzahm, der Schwanz aber brüchig — nie am Schwanz heben. Morphen sind Zuchtvarianten; diese Seite ist kein Morphenkatalog. Nach Kontakt Hände waschen.

Gut zu wissen

Eublepharis macularius steht derzeit nicht in den CITES-Anhängen. Nationale Haltungs- und Handelsregeln gelten trotzdem. Die Art ist ungiftig; praktische Risiken sind Hygiene und Schwanzverletzung, kein Gift.

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